Im Kirchenjahr gibt es zwei Sonntage, an denen die liturgische Farbe Rosa getragen wird: Laetare, der vierte Sonntag in der Fastenzeit, und Gaudete, der dritte Sonntag im Advent. Beide Namen sind Aufforderungen zur Freude — mitten in einer Zeit des Wartens und der Besinnung. Rosa durchbricht das Violett, ein Lichtblick, ein Vorgeschmack auf das, was kommt.
Das haben wir in St. Lukas wörtlich genommen: An diesen Sonntagen feiern wir Gottesdienste, die bewusst Farbe ins Leben bringen — für alle, die sich im Herzen nicht nur schwarz-weiss fühlen.
Für wen sind die Rosa Sonntage?
Die Rosa Sonntage sind offen für alle. Besonders denken wir dabei an die LGBTIQ+ Community unserer Gemeinde und des Glockenbachviertels. Aber auch an alle anderen, die in einer manchmal grauen Welt anecken, die anders sind, die Vielfalt leben und feiern wollen.
Die Gottesdienste greifen Themen auf, die queere Menschen bewegen: Identität und Zugehörigkeit, Mut und Sichtbarkeit, Glaube und Selbstannahme. Dabei kommen immer wieder Gäste zu Wort, die aus ihrem Leben erzählen — persönlich, offen und berührend.
Wann finden die Rosa Sonntage statt?
Die Rosa Sonntage finden zweimal im Jahr statt: an Laetare (in der Fastenzeit, meist im März) und an Gaudete (im Advent, meist im Dezember). Die genauen Termine veröffentlichen wir auf unserer Seite Gottesdienste.
Queeres Leben in St. Lukas
Die Rosa Sonntage sind Teil unseres Engagements für queere Menschen in der Kirche. Mehr über unsere Angebote: